This is an archive of past FreeBSD releases; it's part of the FreeBSD Documentation Archive.
Seit Juli 2012 nutzt FreeBSD Subversion (svn) als primäres Versionskontrollsystem zur Speicherung des gesamten FreeBSD Quellcodes, der Dokumentation und der Ports-Sammlung.
Subversion ist hauptsächlich ein Werkzeug für Entwickler. Die meisten Benutzer sollten FreeBSD Update benutzen um ihr FreeBSD zu aktualisieren, und Portsnap um ihre Ports-Sammlung aktuell zu halten.
In Subversion werden URLs in
der Form von
protocol://hostname/path verwendet,
um ein Repository zu kennzeichnen. Die Spiegel können, wie
unten angegeben, verschiedene Protokolle unterstützen. Die
erste Komponente des Pfades ist das FreeBSD Repository auf
welches zugegriffen wird. Es gibt drei verschiedene
Repositories. base für den Quellcode des
FreeBSD Basissystems, ports für die
Ports-Sammlung und doc für die
Dokumentation. Als Beispiel spezifiziert die URL
svn://svn0.us-east.FreeBSD.org/ports/head/
den Hauptzweig des Port-Repositories auf dem Mirror
svn0.us-east.FreeBSD.org,
über das svn-Protokoll.
Subversion muss installiert werden, bevor Sie damit die Inhalte eines der Repositories auschecken können. Wenn eine Kopie der Ports-Sammlung bereits vorhanden ist, kann Subversion wie folgt installiert werden:
#cd /usr/ports/devel/subversion#make install clean
Ist die Ports-Sammlung nicht vorhanden, kann Subversion als Paket installiert werden:
#pkg_add -r subversion
Wenn Sie pkgng verwenden, um Pakete zu verwalten, können Sie Subversion stattdessen so installieren:
#pkg install devel/subversion
Der svn Befehl wird verwendet, eine
Kopie der Quellen in ein lokales Verzeichnis zu holen. Die
Dateien in diesem Verzeichnis werden lokale
Arbeitskopie genannt.
Wenn das lokale Verzeichnis bereits vorhanden ist, aber
nicht von svn erstellt wurde, benennen
Sie das Verzeichnis um oder löschen Sie es, bevor Sie
Inhalte auschecken. In ein bestehendes
nicht-svn Verzeichnis auszuchecken kann
zu Konflikten zwischen den vorhandenen Dateien und denen aus
dem Respository führen.
Das Auschecken aus einem bestimmten Repository kann wie folgt durchgeführt werden:
#svn checkoutsvn-mirror/repository/branchlcwdir
wobei:
svn-mirror eine URL für
einen Mirror aus Subversion
Mirror Sites ist.
repository eines der
Projekt-Repositories ist, z. B. base,
ports oder
doc.
branch vom verwendeten
Repository abhängt. ports und
doc werden meist im
head Zweig aktualisiert, während
base die neueste Version von -CURRENT
unter head und die jeweilige neueste
Version des -STABLE Zweiges unter
stable/8 (für
8.x) und
stable/9
(9.x) verwaltet wird.
lcwdir das Zielverzeichnis
ist, in dem die Inhalte des angegebenen Zweiges plaziert
werden sollen. Dies ist üblicherweise /usr/ports für
ports, /usr/src für
base, und /usr/doc für
doc.
Dieses Beispiel checkt die Ports-Sammlung aus dem
Repositroy im Westen der USA über das HTTPS
Protokoll aus, und speichert die Arbeitskopie unter /usr/ports. Wenn /usr/ports bereits vorhanden ist,
aber nicht von svn erstellt wurde, denken
Sie vor dem Auschecken daran, das Verzeichnis umzubenennen
oder zu löschen.
#svn checkouthttps://svn0.us-west.FreeBSD.org/ports/head /usr/ports
Dies kann eine Weile dauern, da beim ersten Auschecken der komplette Zweig vom entfernten Repository heruntergeladen werden muss. Bitte haben Sie Geduld.
Nach dem ersten Auschecken können Sie Ihre lokale Arbeitskopie wie folgt aktualisieren:
#svn updatelcwdir
Um /usr/ports
aus dem oben erstellten Beispiel zu aktualisieren, benutzen
Sie:
#svn update /usr/ports
Das Update ist viel schneller als ein Auschecken, da nur die Dateien übertragen werden müssen, die sich auch geändert haben.
Eine alternative Möglichkeit zur Aktualisierung Ihrer
Arbeitskopie nach dem Auschecken ist es, das bestehende
Makefile in den Verzeichnissen /usr/ports, /usr/src, und /usr/doc zu nutzen. Setzen Sie
dazu SVN_UPDATE und benutzen Sie das
update Ziel. Zum Beispiel, um
/usr/src zu
aktualisieren:
#cd /usr/src#make update SVN_UPDATE=yes
Weitere Informationen über die Verwendung von Subversion finden Sie im „Subversion Buch“ mit dem Namen Versionskontrolle mit Subversion, oder in der Subversion Dokumentation.
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